WordPress.com Jahresbericht 2013 – Statistik für diese Seite

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 2.700 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 45 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

2012 in review

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 2.300 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 4 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

2011 im Rückblick von WordPress erstellt

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Eine Cable Car in San Francisco faßt 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 1.300 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 22 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Eine Anmerkung zu Beginn

Liebe Besucherin, lieber Besucher dieser Seite, bitte lesen Sie zunächst den kleinen Beitrag in „About“ (links oben).

Um in der Reihenfolge der Broschüre zu lesen wählen Sie bitte die fortlaufenden „Kategorien „000…“ –  „001…“ usw. Wenn der gewünschte Titel erscheint, bitte in die Überschrift klicken – der ganze Artikel ist offen.

Klicken Sie die „Schrift“ – Bilder und Fotos an, um sie problemlos lesen zu können.

An dieser Stelle machen wir Sie gerne aufmerksam auf unsere Seite: http://kzgedenkstaettenbisingen.wordpress.com

Darin finden Sie eine umangreiche Archivierung der „Gedenkstätten KZ Bisingen und des Vereins der Gedenkstätten KZ Bisingen (siehe Link rechte Kolumne.

Mit freundllichem Gruß

Uta Hentsch

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter 001-Eine Anmerkung zu Beginn

Quellenhinweise / Titel- und Rückseitenbild

← Quellenhinweise

Anmerkung zum Bildteil:

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Bilder ab Nr. 57 nicht aus dem Lager Bisingen stammen; sie dienen lediglich der Veranschaulichung, da die Verhältnisse in Bisingen vergleichbar waren.

Das Bild: „Entlausungsbaracke“ it aus dem Archiv der Gemeinde Bisingen. Es wurde jetzt 04/2011 hinzugefügt

Titelbild: KZ-Friedhof Bisingen von Thomas Vogt, Bisingen

Umschlag Rückseite: Befreiter Häftling aus einem unbekannten Lager (Der gelbe Stern, C. Bertelsmann-Verlag 1978, S. 161)

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter 013-Quellenhinweise

AUS DER REDE RICHARD V. WEIZSÄCKERS, 08. Mai 1985

„Wir alle, ob schuldig oder nicht, ob alt oder jung, müssen die Vergangenheit annehmen. Wir alle sind von ihren Folgen betroffen und für sie in Haftung genommen.

Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.

Wenn wir uns daran erinnern, wie rassisch, religiös und politisch Verfolgte, die vom sicheren Tod bedroht waren, oft vor geschlossenen Grenzen anderer Staaten standen, werden wir vor denen, die heute wirklich verfolgt sind und bei uns Schutz suchen, die Tür nicht verschließen.

Wenn wir uns der Verfolgung des freien Geistes während der Diktatur besinnen, werden wir die Freiheit jedes Gedankens und jeder Kritik schützen, so sehr sie sich auch gegen uns selbst richten mag.

Bei uns ist eine neue Generation in die politische Verantwortung herein gewachsen. Die Jungen sind nicht verantwortlich für das, was damals geschah. Aber sie sind verantwortlich für das, was in der Geschichte daraus wird.

Die Bitte an die jungen Menschen lautet: Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Hass

  • – gegen andere Menschen,
  • – gegen Russen oder Amerikaner,
  • – gegen Juden oder Türken,
  • – gegen Alternative oder Konservative,
  • – gegen Schwarz oder Weiß.

Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander.“

(Aus: Ansprache des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker im Plenarsaal des Deutschen Bundestages anlässlich des 40. Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkrieges; Bonn, den 8.5.1985)

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter 012-"Wehret den Anfängen" / Aus der Rede von Richard von Weizsäcker

„WEHRET DEN ANFÄNGEN!“

„Wir wollen von niemandem mehr … ständig an unsere Vergangenheit erinnert werden.“ (45)

Dieser Haltung begegnete die Juso-AG Bisingen bei ihrer Beschäftigung mit dem KZ unerwartet oft. Eine derartige Aussage spiegelt jedoch nicht nur die Einstellung vieler Durchschnittsbürger wider, sondern findet sich bei genauerer Betrachtung auch bei einigen höchstrangigen Repräsentanten unseres Staates.

Ein Volk aber, das seine Geschichte verdrängt, hat aus der Geschichte nichts gelernt. Daher ist die vorliegende Dokumentation der Bisinger Jungsozialisten ein notwendiges Stück Aufarbeitung, wie sich der Nationalsozialismus vor der eigenen Haustür abgespielt hat. Wer diese Dokumentation liest, muss misstrauisch werden gegenüber üblichen Entschuldigungsmustern wie „davon haben wir alle nichts gewusst“. Ehrlicher wäre bei vielen dann schon eher “ wir haben davon nichts wissen wollen“.

Die Aufarbeitung des Faschismus wurde in der Bundesrepublik nur halbherzig vollzogen. Die Ahnungslosigkeit vieler Jugendlicher über den Hitler-Faschismus legt davon Zeugnis ab. So können viele Jugendliche keine richtige Verbindung herstellen zwischen dem Faschismusbild, das sie (privat) zu Hause über Eltern und Großeltern erfahren haben und dem nüchternen Bild in ihren Geschichtsbüchern.

Mangelnder Aufarbeitung jüngster Geschichte muss schon deswegen entgegengewirkt werden, da es heute konservative Poiitiker (47) gibt, die z. B. im Wahlkampf 1980 das Nazisystem als „Variante des Sozialismus“ verkaufen.

Neben unzulänglicher Vergangenheitsbewältigung ist auch die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus ein guter Nährboden für die Neonazis. Die anhaltende wirtschaftliche Depression gekoppelt mit Massenarbeitslosigkeit hat nationale und autoritäre Neigungen unter vielen Deutschen wieder mobilisiert.

Die Sündenbockjagd auf Ausländer findet sich verfeinert in den offenen Diskussionen zu geplanten neuen Ausländergesetzen wieder. Auch die Stumpfheit gegenüber Asylanten und deren behördliche Behandlung deutet auf eine Ignoranz der eigenen Geschichte hin. (Wieviele Deutsche fanden im Ausland Zuflucht vor dem Naziterror!)

Die Hitler-Faszination, bishin zu den gefälschten Tagebüchern und die Hitler-Welle zeigen die Notwendigkeit der aktuellen Auseinandersetzung.

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Münchner SINUS-Studie (46) bei immerhin 13% der bundesdeutschen Wähler ein rechtsextremes Potential ausmachte. Auch weitere Studien (Hamburger Kehrmann Institut, 1977) belegen im Gegensatz zu Wahlmisserfolgen der Rechtsradikalen eine potentielle Gefahr. Es müsste uns nachdenklich stimmen, wie schnell der Anschlag in München (Oktoberfest 1980; 13 Tote, über 200 Verletzte) aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden ist. Der Terroranschlag auf den Bahnhof in Bologna und auf die Synagoge in Paris belegen beispielhaft die internationalen Querverbindungen der Neonazis.

Es bedarf aber nicht der Erinnerung an diese blutigen Anschläge der Rechtsterroristen, machen wir uns empfindlich gegen den täglichen, scheinbar harmlosen Faschismus, der in Juden bzw. Türkenwitzen uns von Stammtischen entgegenschallt. Je weiter die Naziepoche zurückliegt, umso geringer scheint die Scheu, mit nazistisch-rassistischen Witzen zu prahlen.

Kehren wir in unseren Heimatkreis zurück. Wieviel „Ausländer-Raus-Haltungen“ oder „diese Kanaken“-Sprüche treffen wir täglich an, unter Bekannten, zuweilen sogar Freunden, die brav demokratische Parteien wählen.

Dazu ein fast schon alltägliches Beispiel:

Vor kurzem versuchten zwei ausländische Freunde, ein Asylant und ein Türke, in eine Nobeldiskothek zu gehen. Sie wurden abgewiesen. Auf meine Frage an den Diskothekenbesitzer, ob er Ausländern den Zutritt verwehre, bekam ich zur Antwort: „Der Türsteher hat Order, nicht mehr als 10 Ausländer reinzulassen.“ – Balingen 1984. Gewiss bedarf es noch eines weiteren Schrittes zu „Kauft nicht bei Juden/Türken“, aber es ist dieselbe Richtung.

Vielleicht hilft uns die vorliegende Dokumentation, wieder empfindlicher gegen Rassismus, Militarismus und Neofaschismus zu werden.

Wehren wir den Anfängen, bevor es wieder zu spät ist!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter 012-"Wehret den Anfängen" / Aus der Rede von Richard von Weizsäcker